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Pflanzenschutzmittel · Luxemburg

Solofol

L02129-073 · Fungizid · Folpet 800 g/kg · WG

Solofol ist ein Fungizid mit Folpet 800 g/kg, in Luxemburg zugelassen bis 31.12.2027. Inhaber ist ADAMA Registrations B.V. Zugelassen für Keltertrauben, Zierpflanzen.

Die Bedingungen jeder Anwendung stehen in der Tabelle.

Anwendungen 2

Wählen Sie Ihre Kultur. Jede Zeile zeigt eine Anwendung. Lesen Sie die Bedingungen unter „Alle Bedingungen“.

SchadorganismusMittelaufwandWartezeitBBCHAnw. je Befall / JahrAbstand
Falscher Mehltau der Weinrebe; Schwarzfäule der Weinrebe; Schwarzfleckenkrankheit der Weinrebe; Roter Brenner der WeinrebeKeltertrauben
Alle Bedingungen
Wasser
keine Angabe
Wartezeit
28 Tage
Mittelaufwand
1 kg/ha S
BBCH
ab BBCH 07 · bis BBCH 83
Anw. je Befall / Jahr
Anzahl der Anwendungen gegen diesen Schädling: 1 bis 10. · Max. 10 Anwendung / 12 Monaten
Abstand
In Abständen von 7 bis 10 Tagen anwenden.
Zeitpunkt (Kultur)
ab BBCH 07: Beginn des Knospenaufbruchs: grüne Triebspitzen werden sichtbar
Zeitpunkt (Kultur)
bis BBCH 83: Fortschreiten der Beeren-Aufhellung (bzw. Beerenverfärbung)
Bedingung
Die Oberfläche S der zu behandelnden Kultur wird durch folgende Formel berechnet: S = L x H x 2 S : Oberfläche der Pflanzung in m² L : Gesamtlänge der Kulturreihe in m H : Kulturhöhe in m 2 : Faktor für die beiden Kulturseiten Das Volumen der Spritzbrühe richtet sich nach verwendetem Material, dem Entwicklungszustand der Kultur und der zu bekämpfenden Organismen. Bei Pflanzungen in Doppel- oder Dreierreihe wird die Dosis um 20 resp. 30% erhöht.
Anwendungseinschränkung
Pufferzone von mindestens 20 m zu Oberflächengewässer bei Einsatz herkömmlicher Technik.
Status
Zugelassen
Quelle und Datenstand
L02129-073/051954
1 kg/ha S28 Tageab BBCH 07 · bis BBCH 83Anzahl der Anwendungen gegen diesen Schädling: 1 bis 10. · Max. 10 Anwendung / 12 MonatenIn Abständen von 7 bis 10 Tagen anwenden.
Calonectria sp.; Falscher Mehltau; Sternrusstau der Rose; WeissfleckigkeitZierpflanzen
Alle Bedingungen
Wasser
keine Angabe
Wartezeit
keine Angabe
Mittelaufwand
0,35 kg/100 l
BBCH
keine Angabe
Anw. je Befall / Jahr
Anzahl der Anwendungen gegen diesen Schädling: 1 bis 3. · Max. 3 Anwendungen / 12 Monaten.
Abstand
In Abständen von 7 bis 10 Tagen anwenden.
Bedingung
Gewächshaus. Ausbringung auf Zierpflanzen anhand von Versuchen auf folgenden Arten gewährt : Azalea, Chamaecyparis, Pelargonium, Waldsteinia.
Anwendungseinschränkung
Anwendungsmethode: spritzen.
Anwendungseinschränkung
Die Arten und Sorten, die voraussichtlich mit diesem Produkt behandelt werden können, sind auf dem Etikett unter der Verantwortung des Zulassungs-/Genehmigungsinhabers aufgeführt.
Anwendungseinschränkung
Die Verwendung in Zierpflanzen wurde auf der Grundlage von Tests genehmigt, die an der/den folgenden Art(en) durchgeführt wurden:
Anwendungsbereich
Gewächshaus
Erweiterung
geringfügige Verwendung
Status
Zugelassen
Quelle und Datenstand
L02129-073/064884
0,35 kg/100 lkeine Angabekeine AngabeAnzahl der Anwendungen gegen diesen Schädling: 1 bis 3. · Max. 3 Anwendungen / 12 Monaten.In Abständen von 7 bis 10 Tagen anwenden.
Keltertrauben1 Anwendungen
  • Falscher Mehltau der Weinrebe; Schwarzfäule der Weinrebe; Schwarzfleckenkrankheit der Weinrebe; Roter Brenner der Weinrebe1 kg/ha S · Wartezeit: 28 Tage
    Alle Bedingungen
    Wasser
    keine Angabe
    Wartezeit
    28 Tage
    Mittelaufwand
    1 kg/ha S
    BBCH
    ab BBCH 07 · bis BBCH 83
    Anw. je Befall / Jahr
    Anzahl der Anwendungen gegen diesen Schädling: 1 bis 10. · Max. 10 Anwendung / 12 Monaten
    Abstand
    In Abständen von 7 bis 10 Tagen anwenden.
    Zeitpunkt (Kultur)
    ab BBCH 07: Beginn des Knospenaufbruchs: grüne Triebspitzen werden sichtbar
    Zeitpunkt (Kultur)
    bis BBCH 83: Fortschreiten der Beeren-Aufhellung (bzw. Beerenverfärbung)
    Bedingung
    Die Oberfläche S der zu behandelnden Kultur wird durch folgende Formel berechnet: S = L x H x 2 S : Oberfläche der Pflanzung in m² L : Gesamtlänge der Kulturreihe in m H : Kulturhöhe in m 2 : Faktor für die beiden Kulturseiten Das Volumen der Spritzbrühe richtet sich nach verwendetem Material, dem Entwicklungszustand der Kultur und der zu bekämpfenden Organismen. Bei Pflanzungen in Doppel- oder Dreierreihe wird die Dosis um 20 resp. 30% erhöht.
    Anwendungseinschränkung
    Pufferzone von mindestens 20 m zu Oberflächengewässer bei Einsatz herkömmlicher Technik.
    Status
    Zugelassen
    Quelle und Datenstand
    L02129-073/051954
Zierpflanzen1 Anwendungen
  • Calonectria sp.; Falscher Mehltau; Sternrusstau der Rose; Weissfleckigkeit0,35 kg/100 l · Wartezeit: keine Angabe
    Alle Bedingungen
    Wasser
    keine Angabe
    Wartezeit
    keine Angabe
    Mittelaufwand
    0,35 kg/100 l
    BBCH
    keine Angabe
    Anw. je Befall / Jahr
    Anzahl der Anwendungen gegen diesen Schädling: 1 bis 3. · Max. 3 Anwendungen / 12 Monaten.
    Abstand
    In Abständen von 7 bis 10 Tagen anwenden.
    Bedingung
    Gewächshaus. Ausbringung auf Zierpflanzen anhand von Versuchen auf folgenden Arten gewährt : Azalea, Chamaecyparis, Pelargonium, Waldsteinia.
    Anwendungseinschränkung
    Anwendungsmethode: spritzen.
    Anwendungseinschränkung
    Die Arten und Sorten, die voraussichtlich mit diesem Produkt behandelt werden können, sind auf dem Etikett unter der Verantwortung des Zulassungs-/Genehmigungsinhabers aufgeführt.
    Anwendungseinschränkung
    Die Verwendung in Zierpflanzen wurde auf der Grundlage von Tests genehmigt, die an der/den folgenden Art(en) durchgeführt wurden:
    Anwendungsbereich
    Gewächshaus
    Erweiterung
    geringfügige Verwendung
    Status
    Zugelassen
    Quelle und Datenstand
    L02129-073/064884
Prüfen Sie Auflagen und Abstände im offiziellen Eintrag und auf dem Etikett. Offizieller Eintrag

Solofol: Etikett, Wartezeit und Sicherheitsdatenblatt

Das Etikett auf der Packung nennt Kulturen, Aufwandmengen und Wartezeit. Das Sicherheitsdatenblatt erhalten Sie vom Lieferanten des Mittels.

Offizieller Eintrag: Zugelassen. Zugelassen bis 31.12.2027.

Steckbrief

Zulassungsnummer
L02129-073
Inhaber / Importeur
ADAMA Registrations B.V.
Wirkstoffe
Folpet 800 g/kg
Wirkstoffe und Gehalt
Folpet 800 g/kg
Formulierung
WG
Wirkungsbereich
Fungizid
Parallelimport
nein
Alle Bedingungen
Gefahrenpiktogramme
GHS06, GHS08, GHS09
Signalwort
Gefahr

Bedingungen

Gefahrenhinweis EUH066

Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.

Gefahrenhinweis EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Gefahrenhinweis H317

Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

Gefahrenhinweis H319

Verursacht schwere Augenreizung.

Gefahrenhinweis H330

Lebensgefahr bei Einatmen.

Gefahrenhinweis H351

Kann vermutlich Krebs erzeugen.

Gefahrenhinweis H372

Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition.

Gefahrenhinweis H410

Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweis P260

Staub und Spritznebel nicht einatmen.

Sicherheitshinweis P280

Schutzhandschuhe, Schutzkleidung, ein Augen- und Gesichtsschutz tragen.

Sicherheitshinweis P284

Atemschutz tragen.

Sicherheitshinweis P302+P352

BEI BERUHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser mindestens 15 Minuten waschen.

Sicherheitshinweis P304+P310

BEI EINATMEN: Sofort Notrufnummer 112 anrufen.

Sicherheitshinweis P304+P340

BEI EINATMEN: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen.

Sicherheitshinweis P305+P351+P338

BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

Sicherheitshinweis P308+P313

BEI Exposition oder falls betroffen: Arztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Sicherheitshinweis P333+P313

Bei Hautreizung oder -ausschlag: Arztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Sicherheitshinweis P337+P313

Bei anhaltender Augenreizung: Arztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Sicherheitshinweis P391

Verschüttete Mengen aufnehmen.

Sicherheitshinweis P403+P233

Behälter dicht verschlossen an einem gut belüfteten Ort aufbewahren.

Sicherheitshinweis SPa1

Um die Entwicklung von Resistenzen zu vermeiden, wenden Sie dieses Mittel in Abwechslung mit anderen Mitteln mit anderen Wirkungsweisen an (siehe Punkt 4.).

Sicherheitshinweis SPe3

Zum Schutz von Gewässerorganismen eine unbehandelte Pufferzone zu Oberflächengewässer einhalten (siehe Anwendungseinschränkungen, Pufferzone).

Sicherheitshinweis SP0

Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.

Sicherheitshinweis SP1

Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen/Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

Hinweis

Spezifische Toxizität für bestimmte Zielorgane - wiederholte Exposition, Kategorie 1.

Hinweis

Akute (inhalative) Toxizität, Kategorie 2.

Hinweis

Die zugelassene Dosis ist die kleinste Menge, die unter den meisten Bedingungen die beste Wirksamkeit gewährleistet. Sie kann unter der Verantwortung des Anwenders reduziert werden. Eine Verringerung der angewendeten Dosis berechtigt jedoch weder zu

Hinweis

Wirkungsmechanismus FRAC: M04.

Hinweis

Das Mittel ist für eine berufliche Anwendung bestimmt.

Hinweis

Tragen Sie beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln immer eine einfache Schutzkleidung für Arme und Beine (sofern keine spezielle Schutzkleidung erforderlich ist), chemikalienbeständige Handschuhe und wasserdichte Schuhe oder Stiefel.

Quelle und Datenstand

Quelle: ASTA (Luxemburg), data.public.lu. Base de données sur les produits phytopharmaceutiques autorisés au Luxembourg (ASTA, data.public.lu). Stand: .

Stand der Anwendungen: · ASTA · data.public.lu

Daten verarbeitet von leafwrit.com. Maßgeblich ist das amtliche Register.

Nutzungsbedingungen

Prüfen Sie vor der Anwendung den offiziellen Eintrag und das Etikett.